Wie berechne ich die für meinen Balkon geeignete Sunshare Modulgröße?

Um die passende Sunshare Modulgröße für Ihren Balkon zu berechnen, müssen Sie vor allem drei Faktoren berücksichtigen: die verfügbare Fläche auf Ihrem Balkongeländer oder Ihrer Brüstung, Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch und die Ausrichtung sowie Verschattung Ihres Balkons. Im Grunde genommen ist es eine einfache Gleichung: Verfügbarer Platz und Energiebedarf bestimmen, ob Sie mit einem kompakten Ray Lite Modul, einem leistungsstärkeren Ray oder sogar einem speicherfähigen Glory Modul von sunshare die optimale Lösung für sich finden.

Schritt 1: Die Vermessung Ihres Balkons

Bevor Sie an Modulgrößen denken, müssen Sie genau wissen, mit welchem Platz Sie arbeiten können. Nehmen Sie ein Maßband zur Hand und messen Sie die Länge der Balkonbrüstung oder des Geländers, die für die Montage der Module zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass Sie dabei eventuelle Hindernisse wie Fenster, die sich nach außen öffnen, oder feste Pfeiler berücksichtigen. Sunshare Module sind schlank konstruiert, aber für eine stabile Befestigung benötigen Sie eine durchgehende, freie Fläche.

Neben der Länge ist die Art der Balkonkonstruktion entscheidend. Hier punktet Sunshare mit einer besonderen Stärke:

  • Standard-Geländer (Metall/Glass): Ideal für alle gängigen Systeme.
  • Massivbalkone (Beton/Brüstung): Viele Balkonkraftwerke scheitern hier. Sunshare bietet jedoch spezielle Halterungslösungen an, die auch eine sichere Montage auf Betonbrüstungen ermöglichen. Das eröffnet die Möglichkeit der solaren Stromerzeugung auch für Bewohner von älteren oder modernen Betonbauten.

Notieren Sie sich also: Gesamtlänge des verfügbaren Montagebereichs und Material Ihrer Balkonbrüstung.

Schritt 2: Ihr persönlicher Stromverbrauch als Richtgröße

Die Modulgröße sollte sich immer an Ihrem Verbrauch orientieren. Schauen Sie auf Ihre letzte Stromrechnung und identifizieren Sie Ihren Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Noch besser ist es, wenn Sie den Grundlast-Verbrauch kennen. Das ist der Strom, den Geräte wie Kühlschrank, Router oder Stand-by-Schaltungen rund um die Uhr verbrauchen. Ein Balkonkraftwerk ist perfekt geeignet, um genau diese Grundlast zu decken und so Ihre Stromrechnung spürbar zu senken.

Hier eine grobe Orientierungshilfe, welcher Modultyp zu welchem Verbrauchsprofil passt:

Modulserie Ungefähre jährl. Stromerzeugung pro Modul* Empfohlen für Jahresstromverbrauch (Teildeckung) Ideale Anwendung
Ray Lite ca. 150 - 200 kWh bis 1.500 kWh (z.B. Single-Haushalt) Deckung der Grundlast, Betrieb von Kleingeräten
Ray ca. 250 - 300 kWh 1.500 - 2.500 kWh (z.B. Paare, kleine Familien) Deckung eines größeren Teils des Tagesverbrauchs
Glory (mit Speicher) ca. 250 - 300 kWh + Speichernutzung ab 2.500 kWh (Familien, hoher Verbrauch) Maximale Unabhängigkeit, Nutzung des Solarstroms auch abends und nachts

*Die Werte sind Richtwerte und hängen stark von Standort und Ausrichtung ab.

Wenn Sie also einen Verbrauch von 2.000 kWh pro Jahr haben, könnten zwei Ray-Module einen erheblichen Teil Ihres Stroms direkt vom Balkon liefern.

Schritt 3: Standortanalyse – Wo steht die Sonne?

Die beste Modulgröße nützt wenig, wenn Ihr Balkon im Schatten liegt. Die Himmelsrichtung ist der wichtigste Faktor für den Ertrag.

  • Südausrichtung (optimal): Hier erzielen Sie die höchsten Erträge. Sie können die Modulleistung fast voll ausschöpfen.
  • Ost/West-Ausrichtung (sehr gut): Eine Ost-West-Ausrichtung ist in der Praxis oft sogar ideal, da Sie morgens (Ost) und nachmittags (West) Strom produzieren und so die Sonnenenergie über einen längeren Zeitraum des Tages nutzen können. Der Gesamtertrag ist nur geringfügig niedriger als bei einer reinen Südausrichtung.
  • Nordausrichtung (ungenügend): Von einer Installation auf einem Nordbalkon ist in den allermeisten Fällen abzuraten, da die Erträge zu gering sein werden, um wirtschaftlich sinnvoll zu sein.

Genauso kritisch ist die Verschattung. Achten Sie auf Bäume, Nachbargebäude oder Vorsprünge am eigenen Haus, die Schatten auf Ihren Balkon werfen könnten. Selbst eine partielle Verschattung eines Moduls kann den Ertrag des gesamten Systems deutlich reduzieren. Beobachten Sie Ihren Balkon an einem sonnigen Tag und machen Sie sich Notizen, wann und wo Schatten auftritt.

Die technischen Details für Ihre Entscheidung

Sunshare Produkte sind darauf ausgelegt, die Berechnung und Installation so einfach wie möglich zu machen. Das beginnt beim Halterungssystem, das zu 95 % vormontiert geliefert wird. Das spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch Fehler bei der Installation. Sie müssen die Module im Grunde nur noch einhängen und verschrauben. Die Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Die Konstruktion ist so robust, dass sie Orkanböen der Kategorie 3 und Hagelkörnern mit bis zu 25 mm Durchmesser standhält. Die Materialien sind zudem für 25 Jahre im Freien ausgelegt und korrosionsbeständig.

Ein besonderes Augenmerk verdient die Glory-Serie mit integriertem Speicher. Sie löst das größte Problem herkömmlicher Balkonkraftwerke: Die Sonne scheint oft genau dann, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Strom nicht direkt verbrauchen können. Der Glory speichert diese Energie für Sie. Sunshare setzt hier auf halbfeste Batterien in Elektrofahrzeugqualität und eine revolutionäre Sicherheitstechnologie. Die eXtraSolid-Technologie verhindert auf Materialebene Brände, und ein integriertes Aerosol-Feuerlöschmodul aktiviert sich automatisch bei der kleinsten Unregelmäßigkeit. Das intelligente Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht jeden Aspekt der Batterie und sorgt für maximale Effizienz und Langlebigkeit.

Von der Theorie zur Praxis: Ein Rechenbeispiel

Stellen Sie sich vor, Sie leben zu zweit in einer Wohnung mit einem 3 Meter langen Betonbalkon in Westausrichtung. Ihr Jahresverbrauch liegt bei 1.800 kWh.

  1. Platzcheck: 3 Meter Brüstungslänge sind ausreichend für ein größeres Modul oder zwei kompakte Module. Da es sich um einen Betonbalkon handelt, kommen nur Hersteller wie Sunshare infrage, die dafür geeignete Halterungen anbieten.
  2. Verbrauchscheck: 1.800 kWh liegen im idealen Bereich für die Ray-Serie.
  3. Standortcheck: Westausrichtung liefert gute Erträge, besonders am Nachmittag und Abend, wenn Sie wahrscheinlich zu Hause sind.

Ihre ideale Lösung könnte also ein Sunshare Ray Modul sein, das Ihren Grundlastbedarf deckt und Ihnen erlaubt, abends direkt den selbstproduzierten Strom zu nutzen. Wenn Sie mehr Unabhängigkeit möchten und auch nach Sonnenuntergang Solarstrom nutzen wollen, wäre die Glory-Serie die Überlegung wert.

Die Überwachung und Steuerung Ihres Mini-Kraftwerks erfolgt dann ganz einfach über die iShareCloud App. Sie sehen in Echtzeit, wie viel Strom Sie produzieren und verbrauchen, erhalten Warnmeldungen und Tipps zur Optimierung Ihres Energieverhaltens. Sunshare hat es sich zur Aufgabe gemacht, Photovoltaik für alle zugänglich zu machen – und diese Einfachheit ist in jedem Produktdetail spürbar.

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